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Eine eigene Entwicklung aus Speising

SpineSamba:
Therapieplanung mit Daten und Erfahrung.

SpineSamba ist ein von mir in Speising entwickeltes Wirbelsäulenregister zur systematischen Dokumentation und Auswertung von Behandlungen und ihren Ergebnissen.

Dr. Alexander Tuschel im Beratungsgespräch

Die Frage hinter der Datensammlung

Was hilft wem – und unter welchen Voraussetzungen?

Eine eigene Entwicklung

Wenn medizinische Fragen
auf Informatik treffen.

Behandlungsverläufe systematisch erfassen und daraus lernen.

SpineSamba habe ich während meiner Tätigkeit am Orthopädischen Spital Speising für die von Prof. Michael Ogon geleitete Wirbelsäulenabteilung entwickelt. Meine beiden Fachgebiete kamen dabei zusammen: die klinische Arbeit an der Wirbelsäule und die medizinische Informatik.

Die Idee war, Ausgangssituation, Behandlung und späteren Verlauf strukturiert miteinander zu verbinden. So lassen sich Ergebnisse aus dem Klinikalltag dokumentieren und für Auswertungen nutzbar machen.

Dieser Zugang prägt meine Arbeit bis heute: genau hinsehen, Informationen zusammenführen und eine Empfehlung so begründen, dass sie für Sie nachvollziehbar wird.

Was ist ein Wirbelsäulenregister?

Von einzelnen Behandlungen
zu dokumentierten Verläufen.

Ein Register erfasst Informationen nach einer einheitlichen Struktur. Im Mittelpunkt steht die Verbindung zwischen der Ausgangssituation, der Behandlung und dem späteren Ergebnis.

01 / AUSGANGSSITUATION

Was lag vor?

Welche Beschwerden und Befunde bestanden? Unter welchen Voraussetzungen begann die Behandlung?

02 / BEHANDLUNG

Was wurde gemacht?

Welche Behandlung wurde durchgeführt? Welche Informationen gehören zu diesem Behandlungsverlauf?

03 / ERGEBNIS

Was hat sich verändert?

Wie entwickelten sich Beschwerden und Alltag im weiteren Verlauf? Welche Ergebnisse wurden dokumentiert?

Systematische Dokumentation macht Erfahrungen auswertbar. Entscheidend für aussagekräftige Vergleiche sind dabei die Qualität und Vollständigkeit der Daten sowie die Vergleichbarkeit der Fälle.

Wissenschaftlich fundiert. Persönlich abgewogen.

Eine Empfehlung entsteht
aus mehreren Perspektiven.

In meiner Therapieplanung führe ich wissenschaftliche Erkenntnisse, klinische Erfahrung und die individuelle Situation zusammen.

Das Ziel: eine begründete Empfehlung, die wir gemeinsam besprechen.

Was das in der Praxis bedeutet

Ein MRT-Befund ist der Anfang des Gesprächs.

Ein Bild zeigt Veränderungen. Für die Therapieplanung müssen wir zusätzlich verstehen, welche Bedeutung diese Veränderungen für Ihre Beschwerden und Ihren Alltag haben.

Passt der Befund zu Ihren Beschwerden?

Untersuchung, Schmerzverlauf und Bildgebung werden zusammen betrachtet. So entsteht die Grundlage für die weitere Einordnung.

Welche Behandlungsmöglichkeiten kommen infrage?

Wir besprechen sinnvolle Optionen, deren Ziele sowie mögliche Vor- und Nachteile. Dabei zählt Ihre individuelle Situation.

Woran beurteilen wir den weiteren Verlauf?

Wir legen fest, worauf wir achten und wann wir die Behandlung erneut beurteilen. Ihre Rückmeldung gehört dazu.

Historisch dokumentierter Registereinsatz

SpineSamba im
klinischen und wissenschaftlichen Austausch.

Ein Bericht aus dem Jahr 2016 beschreibt, dass das Wirbelsäulenzentrum Speising Daten seines SpineSamba-Registers dem internationalen Spine-Tango-Register zur Verfügung stellte.

Der damalige Bericht nennt die Erfassung von Patienten mit Wirbelsäulenoperationen. Er dokumentiert damit den Registereinsatz und die Verbindung zur internationalen Registerarbeit.

Orthopädie Jahresbericht 2016

Gedruckte Seite 13 · dritte PDF-Seite · 2016

„… stellt die Daten des eigenen Spine Samba Registers dem Spine Tango Register zur Verfügung …“

Originalauszug aus der Passage zur Qualitätssicherung. Öffentlich abrufbarer Berichtsauszug auf scheuer.wien.

Der Nutzen für Ihre Beratung

Sie sollen verstehen,
warum ich etwas empfehle.

Eine verständliche Begründung

Welche Informationen sprechen für einen bestimmten nächsten Schritt? Diese Überlegung soll im Gespräch nachvollziehbar werden.

Ein Blick auf Ihre Möglichkeiten

Zur Beratung gehört die Abwägung sinnvoller Alternativen. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden auf Ihre Situation bezogen.

Ein Plan mit Rückmeldung

Wir betrachten auch den weiteren Verlauf: Was verändert sich? Was bleibt offen? Wann müssen wir den Plan anpassen?

Mag. med. inf. Dr. med. univ. Alexander Tuschel

Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie
Spezialgebiet Wirbelsäule

Häufige Fragen

Was Sie zu SpineSamba wissen sollten.

Die Rolle von Registerdaten und ihre Einordnung in eine persönliche Behandlungsempfehlung.

SpineSamba ist ein von mir entwickeltes Wirbelsäulenregister. Es entstand während meiner Tätigkeit in Speising für die von Prof. Michael Ogon geleitete Wirbelsäulenabteilung, um Behandlungen und Ergebnisse strukturiert zu dokumentieren und auszuwerten.

Ihre Behandlungsempfehlung entsteht aus der ärztlichen Einordnung Ihrer Beschwerden, Untersuchung und Befunde. Wissenschaftliche Erkenntnisse und Erfahrungen aus dokumentierten Verläufen ergänzen diese Abwägung. Die Möglichkeiten und die Empfehlung besprechen wir persönlich.

Studien und Leitlinien sind eine wichtige Grundlage zur Einordnung von Nutzen und Risiken. Registerdaten ergänzen den Blick auf den Behandlungsalltag. Beide Quellen müssen nach ihrer Aussagekraft und ihrer Übertragbarkeit auf Ihren Fall beurteilt werden.

Dokumentierte Verläufe können helfen, Ergebnisse und mögliche Einflussfaktoren besser zu verstehen. Wie aussagekräftig das für eine bestimmte Fragestellung ist, hängt von den Daten und der Auswertung ab. Eine persönliche Erfolgsgarantie lässt sich daraus nicht ableiten.

Ja. Der oben verlinkte dreiseitige PDF-Auszug enthält die Passage auf der gedruckten Seite 13. Sie beschreibt den damaligen Registereinsatz und die Datenweitergabe an Spine Tango.

Ihr nächster Schritt

Besprechen wir, welcher Weg
für Sie sinnvoll ist.

Bringen Sie Ihre Fragen, Ihre Befunde und Ihre Ziele mit. Gemeinsam ordnen wir ein, welche Möglichkeiten für Ihre Beschwerden infrage kommen.

Quellen und weiterführende Informationen

  1. Orthopädie Jahresbericht 2016: dreiseitiger Auszug, gedruckte Seiten 11–13; relevante Passage auf Seite 13. Beleg für den damaligen Registereinsatz und die Datenweitergabe an Spine Tango.
  2. EUROSPINE: Spine Tango for Clinicians. Informationen zur systematischen Erfassung und Auswertung von Behandlungsergebnissen.