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Eine eigene Entwicklung aus Speising
SpineSamba ist ein von mir in Speising entwickeltes Wirbelsäulenregister zur systematischen Dokumentation und Auswertung von Behandlungen und ihren Ergebnissen.
Die Frage hinter der Datensammlung
Eine eigene Entwicklung
Behandlungsverläufe systematisch erfassen und daraus lernen.
SpineSamba habe ich während meiner Tätigkeit am Orthopädischen Spital Speising für die von Prof. Michael Ogon geleitete Wirbelsäulenabteilung entwickelt. Meine beiden Fachgebiete kamen dabei zusammen: die klinische Arbeit an der Wirbelsäule und die medizinische Informatik.
Die Idee war, Ausgangssituation, Behandlung und späteren Verlauf strukturiert miteinander zu verbinden. So lassen sich Ergebnisse aus dem Klinikalltag dokumentieren und für Auswertungen nutzbar machen.
Dieser Zugang prägt meine Arbeit bis heute: genau hinsehen, Informationen zusammenführen und eine Empfehlung so begründen, dass sie für Sie nachvollziehbar wird.
Was ist ein Wirbelsäulenregister?
Ein Register erfasst Informationen nach einer einheitlichen Struktur. Im Mittelpunkt steht die Verbindung zwischen der Ausgangssituation, der Behandlung und dem späteren Ergebnis.
01 / AUSGANGSSITUATION
Welche Beschwerden und Befunde bestanden? Unter welchen Voraussetzungen begann die Behandlung?
02 / BEHANDLUNG
Welche Behandlung wurde durchgeführt? Welche Informationen gehören zu diesem Behandlungsverlauf?
03 / ERGEBNIS
Wie entwickelten sich Beschwerden und Alltag im weiteren Verlauf? Welche Ergebnisse wurden dokumentiert?
Systematische Dokumentation macht Erfahrungen auswertbar. Entscheidend für aussagekräftige Vergleiche sind dabei die Qualität und Vollständigkeit der Daten sowie die Vergleichbarkeit der Fälle.
Wissenschaftlich fundiert. Persönlich abgewogen.
In meiner Therapieplanung führe ich wissenschaftliche Erkenntnisse, klinische Erfahrung und die individuelle Situation zusammen.
Ein sinnvoller Plan beginnt damit, Ihre Beschwerden, Ihre bisherigen Behandlungen und Ihre Ziele zu verstehen. Was möchten Sie wieder tun können? Was belastet Sie besonders?
Studien und Leitlinien helfen dabei, Nutzen und Risiken von Behandlungsmöglichkeiten einzuordnen. Dabei kommt es darauf an, für welche Patienten und Fragestellungen die Ergebnisse gelten.
Registerarbeit richtet den Blick auf dokumentierte Verläufe unter Alltagsbedingungen. SpineSamba steht für meinen Zugang, solche Erfahrungen strukturiert zu erfassen und auszuwerten.
Die ärztliche Aufgabe besteht darin, diese Informationen für Ihre konkrete Situation abzuwägen. Dazu gehören Untersuchung, Erfahrung, mögliche Alternativen und das Gespräch mit Ihnen.
Das Ziel: eine begründete Empfehlung, die wir gemeinsam besprechen.
Was das in der Praxis bedeutet
Ein Bild zeigt Veränderungen. Für die Therapieplanung müssen wir zusätzlich verstehen, welche Bedeutung diese Veränderungen für Ihre Beschwerden und Ihren Alltag haben.
Untersuchung, Schmerzverlauf und Bildgebung werden zusammen betrachtet. So entsteht die Grundlage für die weitere Einordnung.
Wir besprechen sinnvolle Optionen, deren Ziele sowie mögliche Vor- und Nachteile. Dabei zählt Ihre individuelle Situation.
Wir legen fest, worauf wir achten und wann wir die Behandlung erneut beurteilen. Ihre Rückmeldung gehört dazu.
Historisch dokumentierter Registereinsatz
Ein Bericht aus dem Jahr 2016 beschreibt, dass das Wirbelsäulenzentrum Speising Daten seines SpineSamba-Registers dem internationalen Spine-Tango-Register zur Verfügung stellte.
Der damalige Bericht nennt die Erfassung von Patienten mit Wirbelsäulenoperationen. Er dokumentiert damit den Registereinsatz und die Verbindung zur internationalen Registerarbeit.
Gedruckte Seite 13 · dritte PDF-Seite · 2016
„… stellt die Daten des eigenen Spine Samba Registers dem Spine Tango Register zur Verfügung …“
Originalauszug aus der Passage zur Qualitätssicherung. Öffentlich abrufbarer Berichtsauszug auf scheuer.wien.
Mehr zum internationalen Registergedanken: EUROSPINE über die Erfassung und Auswertung von Behandlungsergebnissen ↗
Der Nutzen für Ihre Beratung
Welche Informationen sprechen für einen bestimmten nächsten Schritt? Diese Überlegung soll im Gespräch nachvollziehbar werden.
Zur Beratung gehört die Abwägung sinnvoller Alternativen. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden auf Ihre Situation bezogen.
Wir betrachten auch den weiteren Verlauf: Was verändert sich? Was bleibt offen? Wann müssen wir den Plan anpassen?
Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie
Spezialgebiet Wirbelsäule
Häufige Fragen
Die Rolle von Registerdaten und ihre Einordnung in eine persönliche Behandlungsempfehlung.
SpineSamba ist ein von mir entwickeltes Wirbelsäulenregister. Es entstand während meiner Tätigkeit in Speising für die von Prof. Michael Ogon geleitete Wirbelsäulenabteilung, um Behandlungen und Ergebnisse strukturiert zu dokumentieren und auszuwerten.
Ihre Behandlungsempfehlung entsteht aus der ärztlichen Einordnung Ihrer Beschwerden, Untersuchung und Befunde. Wissenschaftliche Erkenntnisse und Erfahrungen aus dokumentierten Verläufen ergänzen diese Abwägung. Die Möglichkeiten und die Empfehlung besprechen wir persönlich.
Studien und Leitlinien sind eine wichtige Grundlage zur Einordnung von Nutzen und Risiken. Registerdaten ergänzen den Blick auf den Behandlungsalltag. Beide Quellen müssen nach ihrer Aussagekraft und ihrer Übertragbarkeit auf Ihren Fall beurteilt werden.
Dokumentierte Verläufe können helfen, Ergebnisse und mögliche Einflussfaktoren besser zu verstehen. Wie aussagekräftig das für eine bestimmte Fragestellung ist, hängt von den Daten und der Auswertung ab. Eine persönliche Erfolgsgarantie lässt sich daraus nicht ableiten.
Ja. Der oben verlinkte dreiseitige PDF-Auszug enthält die Passage auf der gedruckten Seite 13. Sie beschreibt den damaligen Registereinsatz und die Datenweitergabe an Spine Tango.
Ihr nächster Schritt
Bringen Sie Ihre Fragen, Ihre Befunde und Ihre Ziele mit. Gemeinsam ordnen wir ein, welche Möglichkeiten für Ihre Beschwerden infrage kommen.
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